Köln ist ein vielfältiger Wirtschaftsstandort mit fast 60.000 Unternehmen, darunter viele KMU. Aufgrund des Rückgangs um 2.000 Unternehmen seit 2019 besteht Handlungsbedarf. Der Abbau von Bürokratie ist essentiell, um Start-ups und KMUs zu unterstützen.
Wir fordern klar definierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie vereinfachte Gründungsprozesse. Ebenso wichtig ist die Bereitstellung von bezahlbaren Gewerbeflächen, insbesondere für die IT- und Kreativwirtschaft. Steuerliche Anreize, wie die Senkung der Gewerbesteuer für junge Unternehmen, könnten den Standort stärken.
Um das Unternehmertum zusätzlich zu fördern, wollen wir steuerliche Anreize schaffen und Investitionen erleichtern. Ein Beispiel könnte die Senkung der Gewerbesteuer für Start-ups und KMU in den ersten Jahren nach der Gründung sein. Das gibt den Unternehmen den nötigen finanziellen Spielraum, um in Innovationen zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen.
Eine weitere zentrale Säule für den Erfolg von Start-ups und KMU sind Netzwerke. Der Austausch zwischen Unternehmen, Investoren und Forschungseinrichtungen ist unerlässlich, um Synergien zu nutzen und Kooperationen einzugehen.
Die Kölner StadtGesellschaft will daher die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen intensivieren, um den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.