Nach der Einstellung des Abendmarktes auf dem Rudolfplatz fordert die FDP/KSG-Fraktion eine schnelle Änderung des städtischen Platzvergabekonzepts. Ziel müsse es sein, einen neuen Abendmarkt rechtssicher als regelmäßige Veranstaltung zu ermöglichen.
„Jetzt ist genau das eingetreten, wovor wir gewarnt haben. Ein Angebot, das den Rudolfplatz belebt und von den Menschen angenommen wird, scheitert an Rahmenbedingungen, die nicht zu einem solchen Abendformat passen. Die Menschen interessiert am Ende nicht, welcher Paragraph oder welche Zuständigkeit einer Lösung im Weg steht. Unsere Aufgabe als Politik und Verwaltung muss es sein, solche guten Angebote möglich zu machen“, erklärt Roberto Campione, stv. Vorsitzender der FDP/KSG-Fraktion.
Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein Abendmarkt nur schwer unter die klassischen Vorgaben eines Wochenmarktes zu pressen ist. Deshalb muss nun das Platzvergabekonzept angepasst werden, damit kleinere Formate dieser Art regelmäßig auf dem Rudolfplatz stattfinden können.
Campione: „Der Rudolfplatz braucht dringend eine attraktive Bespielung. Wenn wir dort einen funktionierenden Abendmarkt wollen, dürfen wir ihm nicht immer wieder neue bürokratische Hürden in den Weg stellen. Dann müssen eben die Rahmenbedingungen angepasst werden.“
Für die FDP/KSG ist deshalb Eile geboten. „Wir sollten jetzt nicht monatelang darüber diskutieren, warum etwas nicht geht. Wir brauchen schnell eine rechtssichere Lösung, damit auf dem Rudolfplatz wieder Leben einkehrt. Köln muss bei guten Ideen endlich vom Verhindern ins Ermöglichen kommen“, so Campione.