Inmitten einer auch für die Kulturstadt Köln dramatischen Haushaltslage gibt es auch überraschend gute Nachrichten: Das Kulturamt kann durch eine Kooperation mit der REWE Group eine wichtige Unterstützung für die Freie Szene organisieren. Für erfolgreiche Anträge auf Förderung durch die EU oder den Bund müssen erhebliche Eigenanteile im Finanzierungsplan nachgewiesen werden. Das macht die Antragsstellung in vielen Fällen unmöglich. Hier soll in Zukunft ein spezieller Förderfonds ansetzen. Aus seinen Mitteln können die notwendigen Eigenanteile gestellt werden. Lorenz Deutsch, kulturpolitischer Sprecher der FDP/KSG-Fraktion, erklärt dazu:
„Das ist eine tolle Nachricht für die Kölner Kulturszene. Mit der Unterstützung für den Nachweis von Eigenanteilen wird die Tür aufgestoßen, um für Kölner Kulturprojekte überregionale Mittel einzuwerben. Gerade in Zeiten knapper werdender kommunaler Mittel, schafft es das Kulturamt mit der Unterstützung der REWE-Group echte Alternativen aufzuzeigen und zu ermöglichen. Mein besonderer Dank gilt der REWE-Group für ihren Einsatz für die Kölner Kulturszene. Hoffentlich ist das ein motivierendes Beispiel für weitere Akteure der Privatwirtschaft. Eine besondere Gratulation möchte ich der Leiterin des Kulturamtes, Juana von Stein, aussprechen. Ohne ihre konzeptionelle und vertrauensbildende Vorarbeit wäre das nicht möglich gewesen.“